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In den rauen Gefilden von Cimmerien wütet ein Krieg zwischen den Vanir und den einheimischen Cimmerieren und das Conall-Tal ist davon besonders betroffen. Spieler können an diesem Konflikt teilnehmen.


In den wilden und kalten Ländereien des nördlichen Cimmerien, am Fuss des mächtigen Berges bekannt unter dem Namen Ben Morgh, liegt ein Tal, zerrissen durch einen Krieg, der seit Generationen wütet. Die Klauen der Zeit und die Zähne des Eises haben hier tiefe Fruchen in die Erde gerissen und so einen Ort geschaffen, der als Conall-Tal bekannt ist. Geschützt durch hohe Mauern aus festem Gestein und scharfen Felsen hat sich hier ein stolzer Stamm von Cimmerieren niedergelassen. Ihre Siedlung steht als einziges zwischen den wilden Vanir und dem Dorf in der Gebeinschlucht weiter im Westen und die angreifenden Horden versuchen immer wieder, die Palisaden zu überwinden um weiter nach Cimmerien vorzudringen. Am östlichen Ende des Tals liegt der Eingang zum Feld der Toten und die Vanir haben zahlreiche Lager im Tal aufgeschlagen.

In Age of Conan werden sich Spieler entscheiden können, entweder in den Konflikt zwischen den Cimmeriern und den Vanir einzugreifen oder eher ein Zuschauer zu sein. Wenn die Spieler dem gewundenen Pfad folgen, der aus den Bergen von der Gebeinschlucht in das Tal führt, werden sie im Nebel eine Siedlung in der Talsohle ausmachen können. Eine lange Palisade aus zugespitzten Baumstämmen ragt im Osten der Siedlung aus dem Boden und man wird sich nicht weit von dieser Befestigung entfernen müssen, um die ersten erschlagenen Vanir und Cimmerier zu sehen, die auf dem blutbefleckten Boden des Conall-Tals liegen. Den einen oder anderen Spieler mag dieser Anblick dazu bewegen, sein Schwert, Bogen oder Magie einzusetzen um die Cimmerier in diesem Kampf zu unterstützen. Die Möglichkeit dazu wird sich auf jeden Fall bieten.

“Ab und zu – und die Spieler werden dies zufallsgeneriert miterleben können – tritt ein NPC Vanir-mit einem Kriegshorn aus einem Zelt im Vanirlager um zum Angriff auf die befestigte cimmerische Siedlung zu blasen“, sagt Content Designer Thorbjørn Olsen.

Wenn der Vanir das Signal zum Angriff gegeben hat, strömen entschlossene Vanir aus den Wäldern um die Siedlung zu stürmen. Computergesteuerte Cimmerier werden ihr bestes versuchen, die Angreifer zurückzuschlagen. Aber die Vanir könnten durchaus die Verteidiger überrennen und in das Dorf stürmen. Die Vanir werden wahrscheinlich mit Nahkampfwaffen angreifen während sich die Cimmerier eher auf die Palisaden verteilen und die Angreifer mit Pfeil und Bogen auf Distanz zu halten versuchen. Die Spieler werden entweder in das Kampfgeschehen eingreiffen oder sich entscheiden können, das ganze lieber aus Distanz zu beobachten. Ein cimmerischer Charakter dürfte einige Mühe haben, der Schlacht tatenlos zuzusehen aber das Spiel zwingt niemanden am Kampf teilzunehmen, wenn er das nicht möchte.

“Wer sich im Conall-Tal aufhält ist gut beraten, ständig ein Auge auf die Umgebung zu haben und darauf zu achten, wohin man den Fuss setzt. Wir haben viele versteckte Begegnungen mit Vanir und anderen Feinden plaziert. Es kann also durchaus Hinterhalte auf der Strasse geben“, erklärt Olsen.

Der andauernde Konflikt zwischen den Vanir und den Cimmerieren ist also nicht das einzige worauf Spieler achten müssen, wenn sie im Conall-Tal unterwegs sind. Das Gebiet ist riesig und Spieler werden die Wälder im Tal und die Pfade in den Bergen erkünden können um sich allen Gefahren zu stellen, die einem dort begegnen. Olsen erklärt, wie tiefgründig und detailliert diese Erfahrung sein wird und dass sogar die Sounddesigner einiges dazu beitragen, dass alles so lebensnah wir nur irgend möglich gemacht wird. Mit heulenden Winden in den Bergen und das Rascheln eines lebendigen Waldes im Tal. Das dichte Blattwerk mag einladend wirken, aber es verbergen sich auch Gefahren darin. Die Entwickler haben ein System bereitgestellt, welches es den Designern erlaubt, einen Hinterhalt zu schaffen. Hungrige Wölfe oder ein streunender Bär können den Spieler jederzeit angreifen. Aber das System ist clever und es wird auch die Erfahrungsstufe des Spielers berücksichtigt, da sich der Angriff aus dem Hinterhalt auslöst, wenn der Charakter zu nahe daran vorbeiläuft.

“Büsche und grosse Felsen sind etwas, vorauf Spieler achten müssen. Es ist möglich, dass sich etwas gefährliches an solchen Orten versteckt. Und Spieler sollten besser fern von dichtem Blattwerk bleiben, ausser sie mögen böse Überraschungen“, sagt Olsen.

In der Tat ist das Leben im Conall-Tal genaso dynamisch wie gewalttätig. Die Designer arbeiten auch an einer Natur im Tal mit Tieren, die sich feindseelig gegen andere Tiere verhalten und sich sogar gegenseitig angreifen – auch ohne, dass ein Spieler eingreift. Es kann also vorkommen, dass man einem Walfpfad folgt und plötzlich einen Elch sieht, der von einem Wolf oder einem ganzen Rudel von Wölfen zur Strecke gebracht wird. In Age of Conan haben alle Feinde einen Geruchssinn, ein Gehör und auch ein Sichtfeld – man muss sich einer solchen Auseinandersetzung also äusserst vorsichtig nähern. Die Kreaturen könnten sich nämlich plötzlich entscheiden, lieber den Spieler anzugreifen, falls dieser zu nahe kommt. Diese Dynamik gibt es nicht nur im Conall-Tal sondern ist generell in Age of Conan anzutreffen. Die Entwickler versuchen, eine glaubhafte Welt zu erstellen in der jede Atkion auch eine Reaktion provozieren kann. Und das heisst nicht nur Reaktionen des Spielers.

Aber das Conall-Tall bietet mehr als nur schöne Landschaften, gefährliche Wälder und einen jahrausende alten Konflikt zwischen zwei Nationen. Eine Reise durch das Tal kann den Spieler zu vielen Quests führen, die nicht nur von wichtigen Charakteren ausgegeben, sondern auch einfach während Erkundungstouren gefunden werden können. Olsen erklärt, dass man über etwas stolpern kann, was eine Quest auslöst. Zum Beispiel ist es für Cimmerier das schlimmste, in die Gefangenschaft ihrer Feinde zu fallen. Während einer Schlacht verstecken sie darum ihre Frauen und Kinder in ihren Hütten und Häusern bevor sie in den Kampf ziehen. Wenn sie sehen, dass die Schlacht verloren ist, kann es durchaus sein, dass Cimmerier zu ihren Frauen und Kindern eilen um sie zu töten bevor sie in die Hände des Feindes fallen. Olsen erklärt, dass man im Spiel vielleicht an einer verlassesnen Hütte vorbeikommt, in deren Wand ein Speer steckt und in der sich genau ein solches Schicksal abgespielt hat. Die Quest wäre dann, den gefallenen Krieger und seine Familie zu rächen.

“Das Conall-Tal ist ein Ort voll von Hintergrundgeschichten. Kern Wolfauge zum Beispiel ist ein Charakter, den wir direkt aus der Literatur um Conan in das Spiel integriert haben. Er ist dabei und das macht das Spiel umso interessanter“, sagt Olsen voller Enthusiasmus.

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