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Gelegen in einem Tal und durch die harten Winter der Region gepeinigt, sind die Wilden Lande von Zelata exemplarisch für den ungezähmten Osten Aquiloniens. Ein Ort für diejenigen welche den Drang verspüren ihr Leben noch einmal von vorne zu beginnen.


"Der Pfad wurde immer unzugänglicher. Die leicht ansteigenden Hügel wichen dicht bewaldeten Gebirgsausläufern.


Ohne auch nur ein Wort führte sie ihn durch die Wildniss, während der Wolf nicht von ihrer Seite wich und über ihr der Falke kreiste. Sie führte ihn entlang gewundener Pfade, vorbei an tiefen Schluchten und auf schmalen Felsvorsprüngen entlang, bis sie schliesslich eine kleine Ansammlung von Felsen erreichten. Wenn man ganz genau hinschaute sah man zwischen dieser scheinbaren Ansammlung etwas, das wahrscheinlich eine Hütte sein sollte, doch mehr wie eine Höhle aussah. Diese Behausung war halb in eine Felswand eingelassen zwischen all den anderen Felsvorsprüngen. Als er nach oben schaute, sah er den Falken auf einem Vorsprung des Kliffes ruhen und ihm war, als könne er das starren des Vogels spüren. Mit scharfem Auge wachte er über sie."


-The Hour of the Dragon, Robert E. Howard

Gelegen in einem Tal und durch die harten Winter der Region gepeinigt, sind die wilden Lande Zelatas exemplarisch für den ungezähmten Osten Aquiloniens. Ein Ort für diejenigen welche den Drang verspüren ihr Leben noch einmal von vorne zu beginnen - um sich ein Leben fern von Tarantia und anderen chaotischen aquilonischen Grossstädten aufzubauen.

Überall entstehen kleine Siedlungen, welche langsam aber sicher dieses Land erobern. Doch müssen diese Siedlungen auch beschützt werden. Diese Aufgabe übernehmen Jäger und vereinzelte Patrouillen, welche sowohl die Bestien der nördlichen Wälder, wie auch die Banditen, welche schon immer eine Plage Aquiloniens waren, beständig fernhalten. Doch als wäre das noch nicht genug erhebt sich von Zeit zu Zeit das Nemedische Königreich im Osten und dann werden die Wilden Lande zu einem Schlachtfeld auf dem König Conan seine Truppen dem Feind entgegenstellt.

Seit einigen Monaten aber liegt ein dunkler Schatten über diesen Ländern - so bedrohlich, das man um das Überleben der Einwohner fürchten muss. Die den Siedlern als "Dunklen Bestien" bekannten Kreaturen lauern in der Wildniss direkt hinter den Einpfählungen der Dörfer und diejenigen welche sich hinaus in die Wildniss wagen, werden nicht selten abgeschlachtet aufgefunden. Einige der in den Wilden Ländern befindlichen Siedlungen wurden sogar schon von dieser Bedrohung ausgerottet. Diese wilden, Klauen bewehrten Kreaturen sind der Schatten welcher des Nachts die Bewohner heimsucht und sie aus ihren Betten zerrt oder direkt im Schlaf dahinschlachtet. Das kleine Dorf Tesso sieht sich in letzter Zeit einem immer grösser werdenden Flüchtlingsstrom aus den betroffenen Grenzsiedlungen gegenüber.

In diesen wilden Landen, zwischen all den Kreaturen, lebt eine Hexe Namens Zelata, welche sogar einst König Conan um Rat gebeten hat. Sie ist eine unheimliche Person, von vielen gar nicht in ihrer Existenz wahrgenommen und von jenen welche um ihre Existenz wissen misstrauisch beäugt. Sie ist eine Frau mit mysteriösen Kräften und so sehen viele in ihr einen Sündenbock für die Vorfälle der letzten Zeit. Mit dem vermehrten Überfällen der finsteren Bestien und der immer mehr gen Süden drängenden nemedischen Armee finden sich immer mehr Anhänger dieser Sündenbock-Theorie und bei nicht wenigen wandelt sich das anfängliche Misstrauen gegen die geächtete Hexe Zelata in blanken Hass.

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